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Funkenfeuer auf dem Steinriesel am 25.03.2006

Der fast 6 Meter hohe Holzstapel zum Funkenfeuer benötigt zur Stabilität die im Boden versenkten Eckpfeiler. Noch zu sehen, links die Behelfstreppe welche für den Aufbau erforderlich war, um diese Höhe zu erreichen.

Weit über die Reischenau war das Funkenfeuer der freiwilligen Feuerwehr Kutzenhausen zu sehen. Oben am Berg, dem sogenannten Steinriesel schichteten die Helfer der Feuerwehrjugend über 120 Steer Holz auf.

Zahlreiche Besucher wanderten bei Dämmerung den mit Fackeln beleuchteten Weg zum Platz an dem das Funkenfeuer aufgetürmt war.

Bevor jedoch die fast 6 Meter hohe Holzburg entzündet wurde begrüßte Vorstand Werner Hörwig die Besucher, erinnerte an diesen alten Brauch der aus dem Allgäu kommt und dankte den vielen engagierten Feuerwehrlern.

Unterstützung zum fachgerechten Aufbau erhielten die Kutzenhausener von Johann Sattelmair, der seine Erfahrung dankenswerter Weise einbrachte.

Wie die dritte Bürgermeisterin Silvia Kugelmann in Ihrem Grußwort erläuterte war dies ein Brauch der Kelten. Die Jugend ging damals von Haus zu Haus und bettelte um Holz mit den Worten: „Geid uns a paar Scheit, sonst glau mer eich dia ganz Beig!“. Licht und Feuer wurden in dieser Zeit groß verehrt. Später bedeutete im Allgäu das Feuer das Vertreiben des Winters. Sie dankte den Feuerwehrlern für den lobenswerten Erhalt dieses altertümlichen Brauches und entzündete anschließend den Turm aus Brennholz und Christbäumen.

Bereits kurz nach dem entzünden des Holzstapels brennt dieser lichterloh und streut grenzenlos Funken in den Himmel.

Die vielen Kinder und Erwachsenen bestaunten lange das Gewaltig brennende Feuer, welches durch professionelle Stapeltechnik über 2 Stunden Funken in den Himmel sprühte.

 

Das nächste Funkenfeuer wird am 28.02.2009 im Rahmen des Festjahres von der Freiwilligen Feuerwehr Kutzenhausen veranstaltet.